Anstatt rumzujammern, nimmt Murdoch sein Schicksal jetzt wohl selbst in die Hand: Die Zeitungen des Murdoch-Imperiums, darunter Größen der amerikanischen Presse wie die Times und das Wallstreet Journal, werden in Zukunft ihren Content nur noch gegen Bezahlung hergeben. Da könnten sich die deutschen Verlage ruhig mal eine Scheibe von abschneiden. Wenn man im Internet kein Geld verdient, kann man nicht einfach anderen die Schuld in die Schuhe schieben oder sich neue Gesetze wünschen. Geschäftsmodelle, die nicht überlebensfähig sind, müssen verändert werden. Oder sterben. Die Verlage können nicht so tun, als zwinge sie irgendwer, ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen oder sich von Suchmaschinen auffindbar zu machen. Die beklagte Gratiskultur hat niemand niemandem auferlegt. Sie ist, was den Journalismus im Netz angeht, von denen geschaffen worden, die sie heute beklagen.
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